Zum Inhalt springen
Kostenlos · Vorlage · 40 Minuten, danach 10 Minuten pro Woche

Die Themen-Maschine

Themen fallen nicht vom Himmel, sie liegen im Alltag Ihres Betriebs. Die Vorlage zeigt, wo Sie sie einsammeln, wie Sie sie ordnen und welche zuerst drankommen.

STARK · Vorlage Die Themen-Maschine
  • ✓ Sechs Themenquellen mit konkreten Sammelfragen
  • ✓ Themenmatrix nach Kaufphase und Kundengruppe
  • ✓ Bewertungsraster mit vier Kriterien
  • ✓ Sammelliste zum Übernehmen

Was drin ist

  • Sechs Themenquellen mit konkreten Sammelfragen
  • Themenmatrix nach Kaufphase und Kundengruppe
  • Bewertungsraster mit vier Kriterien
  • Sammelliste zum Übernehmen
  • Wochenroutine in drei Schritten

Die Themen-Maschine ist eine feste Sammelstelle plus eine einfache Regel, nach der Sie Themen auswählen. Die meisten Betriebe haben mehr als genug Stoff, sie schreiben ihn nur nicht auf. Wer sechs Quellen regelmäßig anzapft und die Ideen in einer Liste bewertet, muss nie wieder überlegen, worüber er diese Woche schreiben soll.

So nutzen Sie die Vorlage

  1. Legen Sie eine einzige Sammelliste an, die Sie und Ihr Team jederzeit erreichen: eine geteilte Tabelle, eine Notiz-App oder ein Kanal im Team-Chat.
  2. Gehen Sie die sechs Quellen unten einmal vollständig durch und notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Ziel für die erste Runde: 30 Themen.
  3. Ordnen Sie jedes Thema in die Themenmatrix ein.
  4. Bewerten Sie die Themen mit dem Raster und sortieren Sie nach Punkten.
  5. Übernehmen Sie jede Woche die zwei bis drei stärksten Themen in Ihren Content-Kalender.
  6. Füllen Sie die Liste laufend nach, am besten direkt nach Kundengesprächen.

Die sechs Themenquellen

1. Fragen aus Gesprächen

  • Welche drei Fragen hören Sie in fast jedem Erstgespräch?
  • Welche Frage stellen Kunden erst, wenn der Auftrag schon läuft?
  • Welche Frage hätte ein Kunde besser vorher gestellt?

2. Das Postfach und das Telefon

  • Welche E-Mails beantworten Sie oder Ihr Team jede Woche fast wortgleich?
  • Welche Rückfragen kommen nach Angeboten?
  • Worüber beschweren sich Kunden, auch wenn es gar nicht Ihr Fehler war?

3. Ihre Arbeitsweise

  • Welchen Schritt machen Sie, den andere in Ihrer Branche auslassen?
  • Welches Werkzeug, welche Checkliste, welche Regel hat sich bei Ihnen bewährt?
  • Was hat sich in den letzten Jahren an Ihrer Arbeit geändert?

4. Irrtümer und Mythen

  • Was glauben Kunden über Ihre Branche, das so nicht stimmt?
  • Welche Ratschläge aus dem Internet halten Sie für falsch?
  • Welche Annahme hatten Sie selbst am Anfang, die sich als falsch herausgestellt hat?

5. Das Team

  • Welche Aufgabe im Betrieb unterschätzen Außenstehende?
  • Wer im Team hat eine Fähigkeit, die man zeigen könnte?
  • Wie sieht ein typischer Tag in der Werkstatt, der Praxis oder im Büro aus?

6. Branche und Umfeld

  • Welche Änderung (Gesetz, Förderung, Technik) betrifft Ihre Kunden in den nächsten Monaten?
  • Welche saisonalen Themen kommen jedes Jahr wieder?
  • Was passiert in der Region, das zu Ihrem Fach passt?

Die Themenmatrix

Ordnen Sie jedes Thema einer Kaufphase zu. So sehen Sie auf einen Blick, wo Ihnen Beiträge fehlen.

KaufphaseWas der Kunde denktBeispielthema (Praxis für Physiotherapie)Ihre Themen
Problem bemerken„Stimmt etwas nicht?“Wann Rückenschmerzen ein Fall für die Praxis sind
Lösung suchen„Welche Möglichkeiten gibt es?“Physiotherapie, Osteopathie, Training: was wofür passt
Anbieter vergleichen„Wer ist der Richtige?“Woran Sie eine gute Praxis erkennen
Entscheiden„Was passiert als Nächstes?“So läuft der erste Termin bei uns ab
Nach dem Kauf„Habe ich richtig entschieden?“Übungen für zu Hause zwischen den Terminen

Wenn Sie mehrere Kundengruppen haben, etwa Privatkunden und Gewerbekunden, legen Sie pro Gruppe eine eigene Spalte „Ihre Themen“ an.

Das Bewertungsraster

Bewerten Sie jedes Thema mit 0 bis 2 Punkten je Kriterium.

Kriterium0 Punkte1 Punkt2 Punkte
Kundennähekaum jemand fragt danachgelegentlichfast jeder Kunde
Nähe zum Angebotkein Bezugindirektführt direkt zu Ihrer Leistung
Ihre Kompetenzandere wissen es bessersolidehier sind Sie besonders stark
Aufwandbraucht Recherche und Fotosmittelkönnen Sie sofort erzählen

Themen mit 6 bis 8 Punkten kommen zuerst dran. Themen unter 3 Punkten streichen Sie ohne schlechtes Gewissen.

Die Sammelliste

DatumThemaQuelleKaufphasePunkteEingebracht vonVerwendet am

Die Spalte „Eingebracht von“ ist wichtig, sobald das Team mitsammelt. Wer sieht, dass seine Idee verwendet wurde, bringt die nächste mit.

Wochenroutine in drei Schritten

  1. Montag, fünf Minuten: Neue Fragen und Beobachtungen der letzten Woche in die Sammelliste eintragen.
  2. Montag, fünf Minuten: Neue Themen bewerten und die zwei stärksten für die Woche auswählen.
  3. Freitag, zwei Minuten: Verwendete Themen markieren und notieren, welche davon Reaktionen ausgelöst haben.

Aus der Praxis

In unseren Projekten sehen wir oft, dass die besten Themen nicht vom Inhaber kommen, sondern vom Empfang, der Assistenz oder den Monteuren. Sie hören die Fragen, bevor der Chef sie hört. Ein zweites Muster: Betriebe schreiben fast nur für die Phase „Anbieter vergleichen“ und lassen die frühen Phasen leer. Gerade dort entsteht aber Vertrauen, bevor jemand überhaupt nach einem Anbieter sucht.

Nächster Schritt

Die ausgewählten Themen verteilen Sie mit der Content-Kalender-Vorlage. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie ohne Marketingabteilung aus Themen fertige Beiträge machen, lesen Sie Gute Inhalte ohne Marketingabteilung.

Nächster Schritt

Vorlagen sind der Anfang. Systeme sind das Ziel.

Im Strategiegespräch schauen wir, welche Vorlagen in Ihrem Betrieb den größten Unterschied machen, und wie Sie sie einführen, ohne dass alles an Ihnen hängt.

Joshua ist heute erreichbar.Kurzes Strategiegespräch? Termine ab morgen frei.