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Kostenlos · Selbsttest · 8 Minuten

Die 5 skalierbaren Modelle

Zehn Fragen zeigen, wie weit Ihr Umsatz von Ihrer eigenen Arbeitszeit gelöst ist. Dazu die fünf Modelle, mit denen Betriebe wachsen, ohne dass der Inhaber mehr arbeitet.

STARK · Selbsttest Die 5 skalierbaren Modelle
  • ✓ Zehn Fragen mit sofortiger Auswertung
  • ✓ Die fünf skalierbaren Modelle im Überblick
  • ✓ Voraussetzungen für jedes Modell
  • ✓ Empfehlung passend zu Ihrem Ergebnis

Selbsttest · 10 Fragen

Frage 1 von 10

Wie rechnen Sie den Großteil Ihres Umsatzes ab?

Wie viel Ihres Umsatzes stammt aus wiederkehrenden Leistungen wie Wartung, Betreuung oder Abo?

Wer erbringt die Leistung beim Kunden?

Wie festgelegt ist Ihr Ablauf von der Anfrage bis zur Rechnung?

Angenommen, die Nachfrage verdoppelt sich. Was passiert?

Vermitteln Sie Wissen an mehrere Menschen gleichzeitig, etwa in Schulungen oder Workshops?

Gibt es etwas, das Sie einmal erstellen und mehrfach verkaufen, etwa Vorlagen, Lizenzen oder digitale Produkte?

Wie klar ist, für wen Ihr Betrieb arbeitet?

Wer führt die Verkaufsgespräche?

Was passiert mit dem Umsatz, wenn Sie vier Wochen ausfallen?

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Sie möchten das Ergebnis lieber besprechen? Im Strategiegespräch schauen wir gemeinsam drauf und leiten die nächsten zwei, drei Schritte ab.

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Was drin ist

  • Zehn Fragen mit sofortiger Auswertung
  • Die fünf skalierbaren Modelle im Überblick
  • Voraussetzungen für jedes Modell
  • Empfehlung passend zu Ihrem Ergebnis

Ein Geschäftsmodell ist skalierbar, wenn der Umsatz wachsen kann, ohne dass Ihre eigene Arbeitszeit im gleichen Maß mitwächst. Für Dienstleister, Handwerksbetriebe und Praxen gibt es dafür fünf bewährte Modelle, die sich kombinieren lassen. Der Selbsttest oben zeigt Ihnen in zehn Fragen, wie weit Ihr Betrieb heute ist, und die Übersicht unten, welches Modell als Nächstes passt.

So nutzen Sie den Selbsttest

  1. Beantworten Sie die zehn Fragen oben ehrlich, so wie es heute ist, nicht wie es sein soll.
  2. Lesen Sie Ihre Auswertung und notieren Sie die Punktzahl mit Datum.
  3. Gehen Sie die fünf Modelle unten durch und markieren Sie jedes, das Sie schon teilweise nutzen.
  4. Prüfen Sie für ein oder zwei Modelle die Voraussetzungen in der Tabelle.
  5. Wählen Sie ein Modell, das Sie in den nächsten drei Monaten angehen. Nicht alle fünf gleichzeitig.
  6. Wiederholen Sie den Test nach einem halben Jahr und vergleichen Sie.

Die fünf skalierbaren Modelle

1. Das Paket

Aus einer individuellen Leistung wird ein festes Angebot mit klarem Umfang, klarem Ablauf und Festpreis. Das Paket ist die Grundlage für alle anderen Modelle, weil es sich beschreiben, verkaufen und übergeben lässt. Beispiel: statt „Beratung nach Aufwand“ ein „Heizungscheck mit Protokoll zum Festpreis“.

2. Der wiederkehrende Vertrag

Leistungen, die regelmäßig anfallen, werden als Vertrag angeboten: Wartung, Betreuung, Pflege, laufende Buchhaltung, Prophylaxe-Programm. Das macht Umsatz planbar und verteilt die Auslastung über das Jahr.

3. Das Team liefert

Sie verkaufen und verantworten, Ihr Team erbringt die Leistung. Dafür braucht es dokumentierte Abläufe, eingearbeitete Leute und Qualitätskontrollen, die nicht an Ihnen hängen.

4. Das Gruppenformat

Wissen, das Sie sonst einzeln weitergeben, vermitteln Sie an mehrere Menschen gleichzeitig: Schulung, Workshop, Kurs, Informationsabend. Das passt gut zu Kanzleien, Praxen und Beratern, im Handwerk etwa für Schulungen von Hausmeistern oder Verwaltern.

5. Einmal erstellen, mehrfach verkaufen

Vorlagen, Checklisten, Lizenzen, digitale Produkte oder Software, die Sie einmal bauen und danach vielfach verkaufen. Das Modell hat die größte Hebelwirkung, braucht aber Vorlauf und eine klar umrissene Zielgruppe.

Voraussetzungen im Überblick

ModellWas Sie brauchenPasst gut, wenn …
PaketKlar abgrenzbare Leistung, KalkulationSie ähnliche Aufträge oft wiederholen
Wiederkehrender VertragLeistung mit echtem regelmäßigem BedarfKunden ohnehin wiederkommen
Team liefertDokumentierte Abläufe, Einarbeitung, FührungSie selbst der Engpass in der Ausführung sind
GruppenformatWissen, das viele brauchen, und eine Liste von InteressentenSie oft die gleichen Fragen beantworten
Einmal erstellenSpezialisierung und ein Weg, Käufer zu erreichenSie in einer Nische bekannt sind

Wie Sie Ihr Ergebnis lesen

Die Punktzahl zeigt, wie stark Ihr Umsatz heute an Ihrer eigenen Zeit hängt. Aussagekräftiger als die Summe sind oft die einzelnen Antworten. Schauen Sie deshalb noch einmal auf die Fragen, bei denen Sie 0 oder 1 Punkt geholt haben:

  • Fragen 1 und 2 niedrig: Ihnen fehlen Pakete und wiederkehrende Leistungen. Beginnen Sie mit Modell 1 und 2.
  • Fragen 3, 4 und 5 niedrig: Sie sind der Engpass in der Lieferung. Modell 3 steht an, und dafür braucht es zuerst beschriebene Abläufe.
  • Fragen 6 und 7 niedrig: Sie verkaufen bisher nur Einzelleistungen. Das ist in Ordnung, solange die anderen Werte stimmen. Modell 4 und 5 sind Ausbaustufen, keine Pflicht.
  • Fragen 8 und 9 niedrig: Zielgruppe und Verkauf sind noch nicht klar genug, damit andere für Sie verkaufen oder ein Produkt seine Käufer findet.
  • Frage 10 niedrig: Ihr Betrieb hat ein Ausfallrisiko. Das betrifft nicht nur das Wachstum, sondern auch die Absicherung von Team und Familie.

Ein niedriges Ergebnis ist kein Urteil über Ihren Betrieb. Viele gut laufende Betriebe sind über Jahre um den Inhaber herum gewachsen und liegen deshalb im unteren Bereich. Entscheidend ist, ob Sie das auf Dauer so wollen.

Typische Fehler

  • Mit Modell 5 anfangen. Ein digitales Produkt wirkt verlockend, scheitert aber oft, weil Paket und Zielgruppe noch nicht klar sind. Die Reihenfolge 1 bis 5 ist für die meisten Betriebe die sinnvollere.
  • Verträge ohne echten Nutzen. Ein Wartungsvertrag, der dem Kunden nichts bringt, wird bei der ersten Gelegenheit gekündigt.
  • Das Team liefern lassen, ohne Abläufe zu dokumentieren. Dann landen die Rückfragen doch wieder bei Ihnen.
  • Skalierung mit Wachstum um jeden Preis verwechseln. Ein skalierbares Modell kann auch bedeuten, bei gleichem Umsatz deutlich weniger selbst zu arbeiten.

Skalierbar heißt nicht größer. Es heißt, dass Wachstum nicht mehr über Ihren Kalender läuft.

Nächster Schritt

Wenn Sie Ihr Modell grundsätzlich prüfen möchten, nutzen Sie das Geschäftsmodell-Arbeitsbuch. Im Gruppenprogramm STARK OS bauen Sie Pakete, Abläufe und Übergaben mit Vorlagen Schritt für Schritt auf.

Nächster Schritt

Vorlagen sind der Anfang. Systeme sind das Ziel.

Im Strategiegespräch schauen wir, welche Vorlagen in Ihrem Betrieb den größten Unterschied machen, und wie Sie sie einführen, ohne dass alles an Ihnen hängt.

Joshua ist heute erreichbar.Kurzes Strategiegespräch? Termine ab morgen frei.