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Kostenlos · Selbsttest · 5 Minuten

Die Chef-Scorecard

Arbeiten Sie als Chef oder als beste Fachkraft Ihres Betriebs? Zehn Fragen zeigen, wie es um Richtung, Zahlen, Führung und Ihre eigene Belastung steht.

STARK · Selbsttest Die Chef-Scorecard
  • ✓ Zehn Fragen in vier Bereichen der Chef-Arbeit
  • ✓ Auswertung in vier Stufen mit Empfehlung
  • ✓ Bereichsauswertung zum Ausfüllen
  • ✓ Konkrete erste Schritte je Bereich

Selbsttest · 10 Fragen

Frage 1 von 10

Haben Sie schriftliche Ziele für das laufende Jahr?

Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie am Betrieb statt im Tagesgeschäft?

Wie gut kennen Sie die Zahlen Ihres Betriebs?

Wie planen Sie Ihre Liquidität?

Wie oft führen Sie geplante Einzelgespräche mit Ihren Mitarbeitenden?

Wie werden Aufgaben im Team vergeben?

Wie oft werden Entscheidungen bei Ihnen aufgeschoben, weil Sie keine Zeit haben?

Wie viele Stunden arbeiten Sie in einer normalen Woche?

Wann hatten Sie zuletzt mindestens zehn Tage Urlaub ohne zu arbeiten?

Mit wem besprechen Sie wichtige unternehmerische Fragen?

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Sie möchten das Ergebnis lieber besprechen? Im Strategiegespräch schauen wir gemeinsam drauf und leiten die nächsten zwei, drei Schritte ab.

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Was drin ist

  • Zehn Fragen in vier Bereichen der Chef-Arbeit
  • Auswertung in vier Stufen mit Empfehlung
  • Bereichsauswertung zum Ausfüllen
  • Konkrete erste Schritte je Bereich

Die Chef-Scorecard zeigt Ihnen in fünf Minuten, wie viel Ihrer Arbeit tatsächlich Chef-Arbeit ist: Richtung vorgeben, Zahlen steuern, Menschen führen und auf sich selbst achten. Sie ist für Inhaber gedacht, die ahnen, dass sie vor allem die beste Fachkraft ihres Betriebs sind, und die wissen wollen, wo sie ansetzen sollten. Sie beantworten zehn Fragen und erhalten eine Einstufung in vier Stufen. Während der Inhaber-Abhängigkeitstest prüft, wie sehr der Betrieb an Ihnen hängt, prüft die Scorecard, wie gut Sie die Rolle ausfüllen, die nur Sie ausfüllen können.

So nutzen Sie die Scorecard

  1. Antworten Sie für die letzten drei Monate. Nicht für eine besonders gute oder besonders schlechte Woche.
  2. Wählen Sie bei Zweifel die niedrigere Antwort.
  3. Notieren Sie die Punkte je Frage und übertragen Sie sie in die Bereichsauswertung.
  4. Wählen Sie den schwächsten Bereich und setzen Sie einen der ersten Schritte weiter unten in den nächsten 30 Tagen um.
  5. Wiederholen Sie die Scorecard jedes Quartal, am besten als Teil Ihrer Quartalssitzung.

Die vier Bereiche der Chef-Arbeit

BereichFragenWorum es gehtIhre Punkte (max. 6 bzw. 9)
Richtung1, 2Wissen Sie, wohin der Betrieb soll, und nehmen Sie sich Zeit dafür?___ / 6
Zahlen3, 4Steuern Sie anhand von Zahlen oder nach Gefühl?___ / 6
Führung5, 6, 7Bekommt Ihr Team Klarheit, Rückmeldung und Entscheidungsspielraum?___ / 9
Selbstführung8, 9, 10Achten Sie auf Ihre Belastung und holen Sie sich Rat?___ / 9

Ein Bereich mit weniger als der Hälfte der möglichen Punkte ist Ihr wichtigstes Handlungsfeld.

So lesen Sie Ihr Ergebnis

  • 0 bis 9 Punkte: Vollzeit im Tagesgeschäft. Die Chef-Arbeit findet kaum statt.
  • 10 bis 17 Punkte: Chef in den Randzeiten. Die Themen sind da, aber ohne festen Platz.
  • 18 bis 24 Punkte: Chef mit Lücken. Einzelne Bereiche brauchen Aufmerksamkeit.
  • 25 bis 30 Punkte: Chef am Steuer. Sie arbeiten bewusst am Betrieb.

Erste Schritte je Bereich

Richtung

  • Schreiben Sie drei Ziele für die nächsten zwölf Monate auf, jedes in einem Satz.
  • Tragen Sie vier feste Stunden pro Woche als Serientermin für die Arbeit am Betrieb ein.
  • Legen Sie den Termin für Ihre nächste Quartalssitzung fest.

Zahlen

  • Wählen Sie fünf Kennzahlen, die Sie ab nächster Woche jeden Montag ansehen.
  • Bitten Sie Ihre Büroleitung oder Buchhaltung, diese Zahlen für Sie zusammenzustellen.
  • Legen Sie eine einfache Liquiditätsvorschau für die nächsten acht Wochen an: erwartete Eingänge, feste Ausgaben, Kontostand.

Führung

  • Planen Sie für jede Person im Team ein Gespräch von 30 Minuten in den nächsten acht Wochen. Drei Fragen reichen: Was läuft gut? Was hindert dich? Was brauchst du von mir?
  • Führen Sie eine gemeinsame Aufgabenliste mit Namen und Termin ein.
  • Schreiben Sie auf, welche Entscheidungen Ihr Team ab sofort ohne Sie treffen darf.

Selbstführung

  • Tragen Sie Ihre Urlaubsblöcke für die nächsten zwölf Monate jetzt ein.
  • Legen Sie eine Obergrenze für Ihre Wochenstunden fest und beobachten Sie vier Wochen lang, ob Sie sie einhalten.
  • Suchen Sie sich eine Person außerhalb des Betriebs, mit der Sie einmal im Monat unternehmerische Fragen besprechen.

Aus der Praxis

In unseren Projekten mit Inhabern aus Handwerk, Gesundheitswesen und Beratung fällt ein Muster immer wieder auf: Der Bereich Selbstführung schneidet am schlechtesten ab, und er wird am häufigsten als unwichtig abgetan. Dabei hängen die anderen Bereiche an ihm. Wer dauerhaft über der eigenen Belastungsgrenze arbeitet, hat für Richtung und Führung schlicht keine Kraft mehr.

Ein zweites Muster betrifft die Zahlen. Viele Inhaber haben alle Daten, aber verstreut über Buchhaltung, Kalender und Angebotsprogramm. Es fehlt nicht die Information, sondern der feste Moment, an dem sie zusammenkommt. Ein wöchentlicher Blick auf dieselben fünf Zahlen verändert oft mehr als eine neue Software.

Auch das zeigt sich häufig: Die Führungsfragen werden im Test optimistisch beantwortet. Wenn Sie die Möglichkeit haben, fragen Sie eine Person aus Ihrem Team, wie sie die Fragen 5 bis 7 für Sie beantworten würde.

Nächster Schritt

Für den Bereich Richtung hilft Ihnen der 4-Stunden-Chefkalender, für den Bereich Zahlen das Kennzahlen-Cockpit. Wie Sie Schritt für Schritt vom Macher zum Chef werden, beschreibt der 30-Tage-Plan vom Macher zum Chef. Wenn Sie wissen möchten, welcher Bereich bei Ihnen den größten Unterschied macht, nutzen Sie den kostenlosen Engpass-Check.

Nächster Schritt

Vorlagen sind der Anfang. Systeme sind das Ziel.

Im Strategiegespräch schauen wir, welche Vorlagen in Ihrem Betrieb den größten Unterschied machen, und wie Sie sie einführen, ohne dass alles an Ihnen hängt.

Joshua ist heute erreichbar.Kurzes Strategiegespräch? Termine ab morgen frei.